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»Nichts geht über Köln«,
sagen die Kölner, wenn auch in ihrem rheinischen Dialekt. Und der
Kölner Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll hat Köln
mit einem gemütlichen Wohnzimmer verglichen.
Köln ist eine heitere Stadt, eine historische und eine moderne Stadt.
Und wer Köln kennen lernen will, der sollte die Stadt zu Fuß
durchstreifen.
Plätze, wo er seine müden Füße unter einen gut gedeckten
Gasthaustisch ruhen lassen kann, gibt es genug.
Viele Wege führen nach Köln. Am besten aber ist es, mit der
Eisenbahn anzukommen; denn sobald der Reisende den Hauptbahnhof verlassen
hat, steht er mitten in Köln und blickt hinauf zum Kölner Dom.
Wer will, der kann sich rund um den Dom treiben lassen von einem
Museum ins andere, von einer Kirche zur anderen, von einem Geschäft
ins andere. Zwischendurch lässt man sich auf einer Bank am Ufer des
Rheins nieder Schiffe beobachten. Und wer Stille sucht, der findet
sie im Dom mit Blick auf den Hochchor.
Doch überall in Köln findet das Auge Sehenswertes, Schönes.
Hier eine Parkanlage, dort ein Theater. Hier Reste der römischen
Kultur, dort supermoderne Architektur.
Köln ist eine Stadt der Kommunikation. An jeder Ecke Cafés,
Restaurants und Kneipen. Und wer sich ohne Begleitung in eine der urkölschen
Bierkneipen setzt, dem kann es passieren, dass sich der »Köbes«,
der Kellner in der Bierkneipe, für einen Augenblick zu ihm an den
Tisch setzt, um mit ihm über die Vergänglichkeit des Lebens
zu philosophieren. »Aber wir leben ja noch«, sagt er und bringt
ein neues Bier.
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